Aktuelle Holzarten und ihre Vorteile

Die Esche

Vielen von Ihnen ist die als „Eschentriebsterben“ bezeichnete Erkrankung der Eschen bestimmt schon bei dem einen oder anderen Spaziergang aufgefallen. Die hiermit erkrankten Eschen weisen deutlich lichtere Kronen, welke Blätter und teilweise kahle Äste mitten im Sommer auf. Die Baumkronen verlieren ihren normalen Wuchs und enthalten nach einigen Jahren teilweise massive abgestorbene Äste. Unseren heimischen Eschen setzt ein Pilz seit ca. 10 Jahren massiv zu und bereitet so manchen Waldbesitzer*innen Kopfzerbrechen.

Quelle: https://www.photocase.de/fotos/212921-eschentriebsterben-umwelt-natur-pflanze-himmel-photocase-stock-foto

Da Buche und Esche den identischen Brennwert aufweisen, rufen wir gerade die Ofenbesitzer auf, verstärkt das Eschenholz zu verwenden, um so die Waldbesitzer*innen zu unterstützen. Daher finden Sie in unserem Sortiment Buche und Esche im Mix!

Die Fichte

Die Sägewerke zahlen derzeit für schwaches Fichtenholz sehr wenig! Um dieses Holz sinnvoll zu verwerten, rufen wir ebenfalls die Ofenbesitzer auf, verstärkt heimisches Brennholz zu verwenden – besonders gilt dies für Fichtenholz. Zwar ist Hartholz (Buchenholz) nach wie vor das beliebteste Brennholz, aber:

Vergleicht man den Brennwert, ergibt ein Ster (=Raummeter geschichtet) bei Fichte den Energiegehalt von 150 Liter Öl, bei Buche 210 Liter.

Das schlägt sich im Preis nieder. Für Fichte ist dieser mit etwa 90 Euro je Ster ofenfertig deutlich niedriger als bei Buche mit etwa 150 Euro.

Fichtenbrennholz ist bezogen auf den Energiegehalt demnach nicht teurer als Buche! Je Kilogramm Holz hat es sogar einen geringfügig höheren Energiegehalt, was am Harz liegt.

Also überdenken Sie, welche Brennholz-Art Sie nächstes Mal verwenden!